Brooklyn Barttrimmer im Test

Es ist mal wieder so weit! Wir von Rasierer Tests 24 machen wieder einen ausführlichen Barttrimmer Test. Und diesmal ist es nicht Braun, nicht Philips, nicht Panasonic, und nein… auch nicht Remington. 

Im heutigen Test stellen wir Ihnen einen Marktneuling der Firma Brooklyn Soap Company vor: der Brooklyn Blade Barttrimmer. 

Ein Gerät, das sich vor allem aufgrund seines Designs von seiner Konkurrenz abzugrenzen weiß.

Der Brooklyn Blade im Kurzportrait
Ein echter Pluspunkt ist definitiv das Design! Die Verpackung ist stilvoll gestaltet und das Gerät hinterlässt mit seinem silbernen Edelstahl-Gehäuse einen immens hochwertigen Eindruck. Tatsächlich ist auch die Rasur in Sachen Effektivität und Hautschonung völlig okay, sodass nur die begrenzten Längeneinstellungen zu einem gewichtigen Gegen-Kaufargument werden können.

Inhaltsverzeichnis

Mit Sachverstand und Erfahrung testen wir schon seit 5 Jahren für Sie 

Seit rund 5 Jahren dreht sich bei uns von Rasierer Tests 24 alles um das Thema Männerbart. Wir haben bereits mehrere Portale auf die Beine gestellt, in denen wir allerlei Produkte rund ums Trimmen, Rasieren und Bartpflegen zielgruppengerecht testen und empfehlen. 

In dieser Zeit ist uns eines ganz besonders aufgefallen: 

Im Grunde genommen ist der Rasierermarkt ein Spielfeld der Giganten. Während Unternehmen wie Philips, Braun oder Panasonic grob geschätzt 90% des Marktes für sich vereinnahmen, gehören die anderen 10% kleinen Unternehmen, die sich (oftmals) mit anderen Tugenden von der riesigen Konkurrenz abheben müssen. 

Daher freut es uns umso mehr, dass wir heute ein neues Produkt testen dürfen, dass von einer neuen – und dazu noch deutschen Firma – stammt. 

Der Brooklyn Blade im Fokus - Funktionen, Design, Leistung
Der Brooklyn Blade ist sicherlich ein andersartiges Gerät und versucht sich ganz deutlich von den großen Namen der Rasiererindustrie abzugrenzen. Dies gelingt, wie Sie gleich sehen werden, vor allem dank des Designs. Wie steht es aber um die Funktionen? Und wie macht sich der Barttrimmer in der Praxis All das werden wir nun genauer für Sie beleuchten…

Ein deutsches Start-up 

Zunächst einmal können Sie mit dem Kauf des Brooklyn Blade ein deutsches Start-up unterstützen. Das allein ist für viele schon ein Grund, sich das Gerät genauer anzuschauen. Das Unternehmen ist in Hamburg ansässig und hat sich sicherlich den einen oder anderen Design-Aspekt von Apple abgeschaut. 

Allerdings müssen wir dazu sagen, dass die Produkte in Deutschland zwar konzipiert werden, jedoch in China produziert werden. Es greift also nicht das volle “made in Germany”  Label. 

Verpackung 

Hier kommt ganz klar die Inspiration von Apple zum Vorschein. Die Verpackung fühlt sich gut an, ist minimalistisch designed und das Auspacken macht tatsächlich richtig Spaß. 

Ob das aber auch für das Trimmen gilt? 

Inhalt 

Zunächst zum Inhalt. Insgesamt werden 7 Komponenten mitgeliefert, die sich wie folgt zusammensetzen: 

Auch wenn die 5 Aufsätze relativ “lieblos” zusammen in eine Tüte geworfen wurden, wirkt alles andere recht durchdacht und hochwertig. Die Aufsätze sind zudem gut ersichtlich mit der jeweiligen Längeneinstellung versehen und lassen sich ziemlich leicht auf den Scherkopf via Klickmechanismus aufstecken.

Hinweis: Da das Ladegerät nur mit USB-Anschluss geliefert wird, brauchen Sie einen Adapter für die Steckdose, falls die den Trimmer nicht ausschließlich an Endgeräten mit USB-Anschluss aufladen möchten (zum Beispiel Laptop). Adapter gibt es günstig in jedem Elektronikladen zu kaufen oder aber auf Amazon (wie hier:

USB Netzteil weiß - Ladegerät - Steckdosenadapter - Stecker 5V-1A Universal - Kompatibel mit Smartphone, Tablet, Kamera, MP3 etc. auf Euro-Steckdose
  • Stecker für USB-A Ladekabel zum Laden an EU-Steckdosen (100-240 Volt, 1000mA)
  • Kompatibel mit USB-A Ladekabeln von Smartphone, Handy, Tablet, Kamera, MP3-Player, eBook Reader etc.

Design und Handhabung 

Ganz klar: Das Design ist das Steckenpferd des Brooklyn Blade Bartrimmers. Es ist stilvoll, maskulin und edel anmutend; nicht nur aufgrund der silber schimmernden Farbe, sondern auch, weil das Gehäusematerial tatsächlich aus Edelstahl besteht. Dies ist ein deutlicher Vorteil gegenüber den Marktführern, die in der Regel nur aus Plastik verarbeitet werden. 

Das Edelstahl-Gehäuse hat ebenfalls zur Folge, dass sich der Trimmer wunderbar fest und hochwertig in der Hand anfühlt. Weil das Maß zudem etwas kürzer ist als viele andere Rasierer, ist er glücklicherweise nicht zu schwer. 

Ansonsten könnte die Handhabung nicht selbsterklärender sein. Es gibt nämlich nur einen Knopf zum ein- und ausschalten – keine sonstigen Einstellungen oder Anzeigen. Das hat allerdings auch zur Folge, dass der Akkustand nicht eingesehen werden kann … 

Akku 

… was aber sicher nicht weiter schlimm ist, weil der Akku ebenfalls eine kleine Besonderheit darstellt. Während die meisten Trimmer und Elektrorasierer auf eine Akkulaufzeit von höchstens 60 (ganz selten mal 90) Minuten kommen, schafft der Brooklyn Blade satte 180 Minuten. Hundertachtzig Minuten! Eine enorme LEistungskraft, für die Sie aber auch 120 Minuten Ladezeit einplanen müssen. 

Wir müssen schon sagen, dass uns fast schon ein bisschen die Phantasie fehlt, dass es zu einem leeren Akku kommen kann. Doch falls es dazu kommt, reicht eine 5-minütige Aufladung für einen Rasiergang völlig aus oder Sie können gleich mit angeschlossenem Kabel arbeiten. 

Unterm Strich finden wir das Akkuprinzip mit längerer Lauf- und Ladezeit sehr positiv, denn seien wir mal ehrlich: Sobald das Gerät am Kabel angeschlossen ist, macht es keinen Unterschied, ob es nur eine oder zwei Stunden aufladen muss. 

Der Praxistest: Wie macht sich der Brooklyn Blade beim Trimmen? 

Wir brauchen gar nicht viel um den heißen Brei herumreden. Die Trimmleistung ist schlichtweg solide. Nicht überaus herausragend, aber auch nicht unterdurchschnittlich. Bessere Modelle haben teilweise eine höhere Scherpower und liefern dadurch ein etwas kraftvolleres Erlebnis, das Ergebnis ist aber dadurch aber nicht signifikant besser oder schlechter. . 

Auch die Hautschonung ist für uns absolut okay gewesen. Keinerlei Ziepen, kein Zerren und auch keine unangenehmen Irritationen nach dem Trimmen. Allerdings sind die wenigsten Trimmer aggressiv zur Haut, weil im Gegensatz zum Rasierer nicht besonders nah an der Haut gearbeitet wird. 

Insofern bleibt uns nichts anderes zu sagen, als dass das Modell durchaus seine Daseinsberechtigung auf dem Markt hat und mit der Konkurrenz mithalten kann. 

Doch leider gibt es noch einen gravierenden Nachteil, der sich weniger auf die Leistungsfähigkeit bezieht, sondern mehr auf die Ausstattung. 

Der größte Nachteil des Brooklyn Blade Barttrimmers

Wie Sie schon beim Abschnitt über den Inhalt festgestellt haben, gibt es 5 Aufsätze für einen Längeneinstellung zwischen 2 und 10 mm. Also in 2 Millimeter Schritten. Das heißt, dass Sie Ihren Bart nur auf 2, 4, 6, 8 und 10 mm trimmen können – nicht mehr, nicht weniger und auch nichts dazwischen. 

Für einen Bartträger, der gerne mal in Stil und Länge variiert dürfte das durchaus zu wenig sein. Wie Sie im Testvideo von uns sehen werden, bin zum Beispiel ein Typ, der zumindest Teile seines Bartes gerne auf 1 mm trimmt, um den typischen Stoppelbart-Look zu kreieren. 

Andere Männer hingegen lassen sich auch gerne mal über 10 mm hinaus einen Bart wachsen, welcher auf ein gleiches Maß gebracht werden muss. 

Alles in allem sind die 5 Längeneinstellungen für uns daher zu wenig, um dem Produkt als allgemeingültig als empfehlenswert zu deklarieren. 

Wenn Sie aber ganz genau wissen, dass Sie nur auf den verfügbaren Längeneinstellungen trimmen möchten, dann können wir nicht anders… 

… dann müssen wir Ihnen den Brooklyn Blade Trimmer empfehlen! 

Preis-Leistungsverhältnis 

Ein wichtiger Punkt zum Schluss. Ein Blick auf den Preis verrät, dass es sich um einen Trimmer der gehobenen Mittelklasse handelt. Es gibt sicher günstigere Trimmer, die dasselbe zu leisten imstande sind, ABER… 

… wer sich für den Brooklyn Blade entscheidet, entscheidet sich nicht nur für die reine Trimmleistung, sondern auch für ein herausragendes Design und ein (wirklich) hochwertiges Gehäuse aus Edelstahl. 

Dieser Luxusaspekt kostet natürlich seinen Preis und wir finden, dass er gerechtfertigt ist. 

Günstigere Trimmer, welche die gleiche Leistung bieten, aber weniger luxuriös verarbeitet sind, sind zum Beispiel: 

Philips Oneblade
  • Einzigartige OneBlade Technologie zum Trimmen, Stylen und Rasieren jeder Haarlänge
  • Für verschiedene Bartstyles: Trimmaufsätze für unterschiedliche bartlängen, zweiseitige Klinge zum Definieren von Konturen
Angebot
Philips Bartschneider: BT5502/15
  • Gleichmäßiges Trimmen in nur einem Zug dank innovativem Lift & Trim pro System
  • 40 verschiedene Längeneinstellungen (0, 4 mm - 20 mm), präzise einstellbar für jeden Bartstyle

Fazit: Der Brooklyn Blade als Luxus-Trimmer und Newcomer 

Man muss schon sagen, dass es das Team von der Brooklyn Soap Company clever macht. Mit einer Mischung aus Minimalismus, adäquater Leistung und einer edlen-hochwertigen Verarbeitung stürzt sich das Unternehmen auf eine ganz spezifische Zielgruppe. 

Gehören Sie zu dieser Zielgruppe, werden Sie den Trimmer lieben. Falls nicht, dann empfehlen wir Ihnen ein anderes Modell. So einfach … 

Wir hoffen, dass Ihnen der Test bei Ihrer Entscheidung helfen konnte! 

Letzte Update: 2021-12-04 / Affiliate links / Bilder von der Amazon Product Advertising API